Pierre Bittar French Impressionist Artist  
 

Pierre Bittar: French Impressionist Artist

 
 


KÖNNEN SICH DAS JUDENTUM, CHRISTENTUM UND ISLAM AUF EINEN GOTT EINIGEN?

von
Pierre Bittar
April 2013

Das Judentum, Christentum und Islam sind drei monotheistische Religionen. Ihre heutige Gesamtbevölkerungszahl umfasst über 56% der Weltbevölkerung. Obwohl es viele Lehrstreitigkeiten zwischen ihnen gibt, ist ihnen derselbe Vater gemeinsam. Sie sind alle Nachfahren von Abraham. Das bedeutet, dass sie alle an Abrahams Gott glauben müssten und was er in der Bibel über die Vereinbarung zwischen ihm und Abrahams Nachfahren in der Genesis 17:7 geschrieben hat.

„Ich schließe mein Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein.“

Dieser wichtige Vers müsste von den drei vorherrschenden Religionen als Grundstein für eine künftige Versöhnung zwischen ihnen betrachtet werden. Weil Gott, der alles im Voraus weiß, die heutigen Konflikte voraussah, erwartet er, dass seine Kinder eines Tages die Weisheit besitzen, um sich zusammenzutun und seine oben erwähnte Prophezeiung verwenden, um eine konstruktive Diskussion zu führen — einen Austausch, der ihre Unterschiede auflösen wird und sie als Kinder unter einem Gott wieder vereinen wird.

Diese drei monotheistischen Religionen haben auch das gemeinsame Wissen darüber wer Gott ist. Sie wissen, dass er ewig ist. Das war er schon immer und wird es immer sein. Sie wissen, dass er allgegenwärtig ist, das heißt, dass er immer überall anwesend ist; er kann gleichzeitig mit jedem von uns sein, wo immer wir auch sind. Er ist allwissend, das heißt, dass er alles und alle seine Lebewesen mit ihren Namen kennt — und er weiß sogar die Anzahl jedermanns Haar. Er kennt unsere tiefsten Gedanken und den Stand unserer Seele. Er kann alle menschlichen Sprachen sprechen, lesen und schreiben. Er kennt unsere Bedürfnisse und er inspiriert Wissenschaftler, Musiker und Künstler, damit sie alles nötige erfinden bzw. erstellen, um die Bedürfnisse und Freuden seiner Schöpfungen zu erfüllen. Er ist auch allmächtig. Seine Macht übertrifft unsere Vorstellungskraft. Er schuf das All, indem er einfach sprach: „Es werde Licht“ — Licht, Land, Ozeane, Vegetation, Tiere, Vögel, Fische, usw. und alles war. Das Meisterwerk seiner Schöpfung ist die Menschenrasse. Er hat uns nach seinem Bild und Ähnlichkeit geschaffen. Er gab uns die Ehre der Zeugung, eine Ehre, die er seinen Engeln nicht gewährt hat. Liebe, Weisheit und Güte sind, was Gott ist. Er ist unser Himmelsvater. Alle guten Gefühle, Liebe oder Weisheit, die wir empfinden, sind von ihm und das Wissen, die Intelligenz bzw. das Talent, das wir besitzen, ist von ihm. Nichts Schlechtes kommt von ihm und wenn wir üble Taten ausüben, wie töten, Hass ausüben, betrügen oder den Besitz oder die Würde unserer Nachbarn rauben, verletzt es ihn und verursacht ihm Leiden. Er gab uns seine Zehn Gebote, um uns zu führen und uns vor Angriffen Satans zu schützen. Gott liebt uns mit unbeschränkter und uneigennütziger Liebe und er möchte, dass wir ihn, sowie einander, gleichfalls lieben. Wir könnten stundenlang über Gottes Güte sprechen und was er tun kann, wir werden jedoch nie verstehen, wie er es macht. Es übersteigt den beschränkten menschlichen Verstand. Wir wissen, dass er ewig ist, wir können uns jedoch nur schlecht vorstellen, wie Ewigkeit weder einen Anfang noch ein Ende hat.

In der Zeit von Abraham bis jetzt hat sich vieles ereignet. Der Judaismus geht auf über 3700 Jahre zurück, das Christentum 2000 Jahre und Islam 1390 Jahre. Nach so langer Zeit, mit Intervallen von Hunderten von Jahren zwischen den Einzelnen, ist nicht zu bezweifeln, dass die Vereinbarung, die zwischen Gott und Abrahams Nachkommen errichtet wurde, nicht nur in Vergessung geraten ist, sondern auch gebrochen worden ist. Leider kann die gebrochene Vereinbarung heute in allen Kriegen und Konflikten zwischen Gottes Völkern gesehen werden.

Besteht noch die Hoffnung, dass diese gebrochene Vereinbarung eines Tages wiederhergestellt wird? Vielleicht ja, vielleicht nicht. Was wir wissen ist, dass am Ende der Zeit Gott die vollständige Kontrolle besitzen wird und diejenigen bestrafen wird, die zum Bruch der Vereinbarung beigetragen haben sowie zum Abändern Seines Wortes.

Mit diesen 3700 Jahren von Geschichte hinter uns und der Vielfalt von Meinungen und Ansichten zwischen Konservativen, Fundamentalisten und Extremisten innerhalb einer Religion, ist es beinahe unmöglich, eine gemeinsame Plattform zu finden, auf die sich alle einigen.

Außerdem müssen wir auch das Bestehen einer teuflischen Macht in Erwägung ziehen, die sich die Bekämpfung des Planes Gottes zum Ziel gesetzt hat. Solange wir uns dieser bösen Macht unterwerfen, werden uns Kriege und Zerstörung weiterhin plagen. Der Gott hat uns die Begabung des freien Willens geschenkt. Unser Schicksal liegt in unseren Händen. Wir können uns bis ans Ende der Zeit mit diesen dummen Kriegen weiterhin untereinander töten oder wir leben in Frieden zusammen.

Nach unserem Wissen gibt es nur zwei Tatsachen aus der Geschichte, die der Grund unserer Unterschiede sein könnten.

1) ABRAHAMS NACHKOMMEN

Die vollständige Geschichte ist in der Bibel, nämlich in der Genesis von 15 bis 18, enthalten. Hier gibt es eine Zusammenfassung dieser Erzählung aus der Geschichte:

In seinem hohen Alter war Abraham ohne Kinder und in einer Vision hat der Herr Abraham ein großes Landstück, das sich von Ägypten bis Irak ausstreckte, für ihn und seine Nachkommen hinterlassen. Seine Frau Sarah, auch alt, die ihm keine Kinder geschenkt hat, stellte fest, wie traurig Abraham war und schlug vor, es solle mit seiner ägyptischen Sklavin, Hagar, schlafen, in der Hoffnung, durch sie eine Familie zu gründen. Abraham stimmte damit über ein und schlief mit Sarahs Sklavin. Als Hagar feststellte, dass sie schwanger war, begann sie ihre Herrin zu verachten. Das verärgerte Sarah, die sich bei ihrem Ehemann beschwerte. Abraham sagte zu seiner Ehefrau: „Mache mit ihr was du für richtig hältst.“

Seitdem behandelte Sarah Hagar schlecht, so dass diese schließlich floh. Der Engel des Herren fand Hagar und sprach zu ihr: „Kehre zu deiner Herrin zurück und demütige dich unter ihre Hand.“ Weiter sprach er: „Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären.“ Benenne ihn Ishmael. Er wird ein Wildesel von Mensch sein: seine Hand wider alle und die Hand aller wider ihn, und angesichts aller seiner Brüder wird er wohnen.“ Und Abraham war 86 Jahr alt, da ihm Hagar Ishmael gebar. Dreizehn Jahre später als Abraham 99 Jahre alt war und Sarah 90, da erschien der Herr dem Abraham und sagte ihm, er werde Sarah segnen und sie wird ihm einen Sohn gebären und er wird Isaak heißen. Weiters sagte Gott zu Abraham er solle sich um Hagar nicht sorgen, denn sie wird die Stammmuter vieler Völker werden und Könige über viel Völker.

Diese Geschichte kann zum Teil den Grund der heutzutage empfundenen Feindlichkeit zwischen Islam und dem jüdischen Christentum darstellen: Islam wurde von den Nachkommen von Ishmael gegründet und der Judaismus und das Christentum von den Nachkommen von Isaak. Des Weiteren gibt es andere Gründe für den Konflikt, der sich später entwickelt.

2) DIE ANKÜNDIGUNG ÜBER GOTTES ANWESENHEIT BEI UNS AUF ERDEN

Vor 2700 Jahren (und 700 Jahre vor Gottes Anwesenheit unter uns als Jesus Christus) kündigte er seinem Volk seine Ankunft auf Erden an. Er hat diese Ankündigung durch seine Propheten im Alten Testament der Bibel gemacht. Wieso wollte er auf die Erde kommen? Die Antwort lautet, wegen seiner unendlichen Liebe für uns. Seine uneigennützige Liebe verpflichtet ihn, jedem von uns schon am Tag der Empfängnis einen freien Willen zu gewähren; freier Wille ist die Freiheit, sich zu entscheiden dem Herrn zu folgen oder nicht. Wegen unserer mangelhaften Reife einerseits und der bösen Macht, die um uns herum ist, andererseits, haben unsere Vorfahren nicht auf den Herrn gehorcht und so verhielten sich alle folgenden Generationen von Menschen. Gott hatte versucht, durch seine Heilige Schrift, uns den richtigen Lebensweg vorzuzeigen und gab uns die Zehn Gebote, die uns auf dem Weg führen sollten. Es ist unnötig zu erwähnen, dass auch das nicht funktioniert hat. Seine Schöpfungen leugneten den Schöpfer und vergaßen sogar über seine Existenz. Gott hätte uns aufgeben oder die böse Macht zerstören können, um uns zu retten, doch das ist nicht Gottes Art. Er möchte uns nicht zwingen, Ihn zu lieben. Er möchte, dass wir uns entscheiden. Er versteht jedoch auch unsere Schwächen und er versteht, wie schwierig es ist für uns zu glauben, was wir nicht sehen können. Deswegen hat er sich entschieden, unter uns anwesend zu sein, uns den Weg zu zeigen und uns zu beweisen, mit Wundern, das er unsere lebendiger Gott ist. Er wollte uns auch vor unseren Sünden schützen, die unsere Seele und unseren Geist zum ewigen Tod leiten. Um auf seine Ankunft vorbereitet zu sein, gab er durch seine Propheten in der Bibel über 350 Prophezeiungen über die wichtigsten Ereignisse während dieser einzigartigen und beispiellosen Erscheinungsform von Ihm unter seinen Lebewesen auf dieser Erde, bekannt.

Diese Prophezeiungen sind für alle Menschen Gottes von äußerster Bedeutung. Wenn die meisten von uns heute darüber nichts wissen, ist das so, weil die Druckpresse erst um 1440 erfunden wurde. Das bedeutet, dass als das Christentum und Islam gegründet wurden, deren Gläubige (und die allgemeine Öffentlichkeit) keine gedruckte Bibel besaßen, um ihre Kenntnisse zu bereichern. Sie waren sich nicht aller Tatsachen bewusst und sie sind bis jetzt in Unkenntnis, obwohl die Bibel leicht zugänglich ist. Jeder versteht, dass uns unsere Beschäftigungen und Familienverpflichtungen heute nicht viel Zeit übrig lassen, um unseren Glauben durch ein Bibelstudium zu festigen.

Um denjenigen zu helfen, die ihren Glauben weiterentwickeln möchten und nicht genug Zeit zur Verfügung haben, um sich alle oben erwähnten 350 Prophezeiungen näher anzuschauen, sind hier 33 ausgewählte Prophezeiungen, die ihnen helfen und auch diejenigen überzeugen werden, die noch immer Zweifel über die Geburt, die Kreuzigung, den Tod, die Auferstehung und Christi Himmelfahrt haben.

SEINE GEBURT: Jesaja 7:14, Jesaja 9:6, Jesaja 8:8, Psalm 22:9, Psalm 72:10–11, Psalm 89:27, Micah 5:2, Daniel 9:25

SEINE LEHREN: Psalm 78:2, Jesaja 9:1–2, Jesaja 48:6–7, Jesaja 48:17,
Jesaja 61:1

SEINE WUNDER: Jesaja 35:5–6, Jesaja 42:7

SEIN VERRAT: Psalm 35:11, Psalm 41:9, Psalm 55:12–14, Zacharias 11

SEINE VERURTEILUNG: Psalm 31:13

SEINE ERNIEDRIGUNG: Psalm 18:6; Psalm 88:3, 6–9; Jesaja 50:3, 6

SEINE KREUZIGUNG: Psalm 22:14–18, Jesaja 53:5–8, Zacharias 12:10

SEIN TOD: Psalm 31:5

SEIN BEISETZUNG: Jesaja 53:9, 12

SEINE AUFERSTEHUNG: Psalm 118:17–18, Jesaja 25:8, Jesaja 26:19

SEINE HIMMELFAHRT: Psalm 68:18, Daniel 7:13–14

Diese Prophezeiungen, sowie alle anderen 350 Prophezeiungen über Gottes Ankunft auf Erden sind im Alten Testament der Bibel und in der jüdischen Tohra enthalten. Anders ausgedrückt, die Prophezeiungen betreffen alle drei monotheistischen Religionen. Daher kann jegliche Meinungsverschiedenheit über die Heiligen Schriften nach einer freundlichen Diskussion leicht zu einer Einigung führen.

Leider gibt es derzeit auf höchster Ebene keine ernsthaften Besprechungen. Deswegen kann jede Missdeutung aufgrund von Mangel an Kommunikation Konflikte auslösen.

Der Mittelpunkt aller Streitigkeiten zwischen den Christen und Juden einerseits und den Christen und Moslems andererseits ist die Geburt des Messias, der auch als Gottes Sohn oder Gottes Verkörperung bezeichnet wird. Die Juden glauben an den Messias, doch für sie ist der Messias noch nicht gekommen. Die Moslems stimmen dem zu, dass Jesus durch ein Wunder von einer Jungfrau geboren wurde, doch für sie, ist er nicht der Sohn Gottes. Er ist ein Prophet, so wie deren Prophet Mohammed.

Beginnen wir dann mit der Geburt, die der Mittelpunkt aller Streitigkeiten ist. Im Buch von Jesaja hat Gott deutlich erklärt, dass obwohl er unter uns als Gott anwesend war, bedeutet das noch nicht, dass er zwei Götter darstellt. Das ist in allen Prophezeiungen von Jesaja sehr deutlich dargestellt.

 

DER VATER UND DER SOHN SIND EIN GOTT

JESAJAH 7:14

Deswegen wird dir der Herr selbst ein Zeichen geben: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und ihn Immanuel benennen.

Immanuel ist eine Verkürzung von drei hebräischen Wörtern: Im bedeutet „mit“, Man bedeutet „uns“, und U’El bedeutet „Gott“. Gott ist mit uns!

Diese Erklärung bestätigt, dass der Sohn Gott ist.

JESAJA 9:6

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, welches Herrschaft ist auf seiner Schulter. Und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.

In der zweiten Prophezeiung bestätigt Gott, dass:
Der Sohn Gott ist (Er wird Held genannt).
Der Sohn der Vater ist (Er wird Ewig-Vater genannt).
Der Sohn Jesus ist (Er wird Friedefürst sein, das auf Hebräisch auch „Gott ist die Erlösung” bedeutet oder Yeshua, was auf Englisch Jesus oder Erlöser ist).

Jesaja 9:6 ist sehr deutlich und kann für jeden die folgenden Bezeugungen bestätigen:

a) Der Vater und der Sohn sind ein Gott.
b) Es gibt einen Gott, der Vater und Sohn ist.
c) Jesus und Gott sind eins.
d) Jesus ist der Vater und der Sohn.

Aus den obigen Versen haben wir gesehen, dass das Alte Testament der Bibel bezeugt, dass der Vater und der Sohn eins sind. Schauen wir uns an, was Jesus im neuen Testament (auch „das Evangelium“ oder „die Gute Nachricht“ genannt) gesagt hat.

 

JOHANNES 10:25, 30

Die Juden hatten sich um ihn gesammelt und sprachen: „Wie lange wirst du uns in Ungewissheit halten? Wenn du der Messias bist, teile uns das einfach mit.“ Jesus antwortete: „Ich habe es euch gesagt, ihr glaubt es aber nicht. Die Taten [Wunder] im Namen meines Vaters sagen über mich aus, ich und der Vater sind eins.“

Johannes gab eine ähnliche Aussage in einer anderen Situation, als einer der engsten Jünger von Jesus ihn aufforderte, ihnen den Vater zu zeigen.

JOHANNES 14:8–10

Philippus sprach: „Herr zeige uns den Vater und das wird uns reichen“. Jesus antwortete: „Du kennst mich noch immer nicht, Philip, nach all der Zeit, die ich unter euch verbracht habe? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: „Zeige uns den Vater“? Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater lebt in mir, ich erfülle seine Werke“.

 

DER VATER, DER SOHN UND DER HEILIGE GEIST SIND EIN

Wir wissen, dass wir nach Gottes Bild und Ähnlichkeit geschaffen sind: (Genesis 1:28).
Wir wissen, dass wir Körper, Seele und Geist sind (1 Thessalon. 5:23).

Der Körper von Gott im Fleisch wurde uns in Jesus Christus offenbart.

Die Seele von Gott wurde von Jesus seinen Jüngern kurz bevor er festgenommen und von Judas in Matthäus 26:38 verraten wurde erwähnt: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod. Bleibet hier und wachet mit mir“.

Der Geist Gottes ist der Heilige Geist, den er uns geschickt hat, nach seiner Himmelfahrt. Er sagte seinen Jüngern in Johannes 16:12–15, dass der Heilige Geist von dem nimmt, was sein ist und verkündet es ihnen. Er sprach so: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Kommt aber jener, der Geist der Wahrheit [der Heilige Geist], so wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn nicht aus sich wird er reden; er wird reden, was er hört, und das Kommende tut er euch kund. Verherrlichen wird mich jener, denn aus dem Meinen wird er nehmen; um es euch kundzutun. Alles was der Vater hat, ist mein. Deshalb sprach ich: Aus dem Meinen nimmt er, um es euch kundzutun.“

In diesen Versen von Johannes ist ausdrücklich die Einheit von Gott mit seinem Sohn Jesus und dem Heiligen Geist bestätigt. Sie sind alle ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.


 

Wir können sagen: Wie Jesus die Offenbarung von Gott im Fleisch ist, ist der Heilige Geist die Offenbarung von Gott im Geist.

Jetzt wo wir gesehen haben, dass die Christen an einen Gott glauben, obwohl er im Fleisch verkörpert war und sein Geist über uns schwebt, stellt er weder drei Götter noch einen aufgeschnittenen, unterteilten Gott dar.

Schauen wir uns jetzt die Art der Streitigkeiten zwischen dem Judentum und dem Christentum auf einer Seite und dem Islam und dem Christentum auf der anderen Seite an.

JUDAISMUS UND CHRISTENTUM

VEREINBARUNG:
Die Juden glauben an die Ankunft des Sohnes Gottes oder den Messias.

STREITIGKEIT:
Für die Juden ist der Messias noch nicht gekommen. Sie warten noch immer auf ihn.

BEMERKUNG:
Jesaja 9:6, der oben zitiert ist, wurde vor 2700 Jahren angekündigt, die Juden warten jedoch noch immer. Das bedeutet, dass sie die Tatsache das Jesus, der vor 2000 Jahren kam, der Messias ist, ablehnen.

1. Frage: Was passierte mit der jüdischen Bibel? Wieso gibt es keine Ergänzungen mehr? Haben sie von anderen Propheten nach der Geburt Messias gehört?

2. Frage: Wieso hat der König Herod ein Jahr nach der Geburt von Jesus angeordnet, alle Jungen unter zwei Jahren in Bethlehem und seiner Umgebung zu töten? Geschah das, weil er über die Geburt des künftigen Herrschers Israels informiert wurde? Hat er das schlimme Massaker nicht nur aus Angst, seinen Thron zu verlieren, verübt?

3. Frage: Waren die Juden nicht ungefähr 29 Jahre nach dem Massaker zeugen von Jesus im Dienst im täglichen Leben? Haben Sie seine Wunder nicht gesehen, einschließlich der Erhebung der Völker in den Tagen nach dem sie starben? Haben sie ihn nicht ausgefragt, um zu sehen, ob er der Messias ist? Hatte er nicht bestätigt, dass er es war? Hatten sie nicht versucht, ihn mehrere Male festzunehmen, hatten jedoch daran gescheitert, weil die Völker bereits festgestellt hatten, dass er der Messias war und ihn beschützten? Haben sie ihn nicht schließlich im Garten Gethsemane gefangen? Hatten sie ihn nicht fälschlicherweise bei Pilatus, dem römischen Prokurator, angeklagt, der zuließ, dass seine Soldaten ihn demütigten und schließlich wie einen Kriminellen kreuzigten, obwohl sie wussten dass er der Messias war?

4. Frage: Wieso beträgt die Anzahl derjenigen, die an ihn glauben, ungefähr 2,3 Milliarden Christen und die Anzahl der Juden, die nicht an Ihn glauben, beträgt jetzt nur 15 Millionen?

ISLAM UND CHRISTENTUM

1. Argument: Sie erkennen Jesus und erkennen, dass er durch ein Wunder von einer Jungfrau geboren wurde. Doch für sie ist er nicht der Sohn Gottes. Er ist ein Prophet, so wie Moses, Abraham oder Mohammed.

1. Antwort: Sie hatten wahrscheinlich den Jesaja 9:6 nicht gelesen, der im obigen Abschnitt erklärt wurde „Der Vater und der Sohn sind eins“.

2. Argument: Sie glauben, dass Jesus verdammt war, gekreuzigt zu werden, jedoch nicht gekreuzigt worden ist. Er wurde durch ein Wunder gerettet.

2. Antwort: Sie sollten die Prophezeiungen in Bezug auf seine Kreuzigung, seinen Tod, seine Beisetzung und Himmelfahrt, die im obigen Abschnitt „Die Ankündigung über Gottes Anwesenheit bei uns auf Erden“ aufgeführt waren, lesen.

3. Argument: Sie glauben, dass Gottes Sohn wieder kommen wird und gegen die Antichristen kämpfen wird, kurz vor den letzten Tagen, doch der Sohn Gottes wird nicht Jesus sein.

3. Antwort: Sie müssen hier wieder Jesaja 7:14 und Jesaja 9:6 lesen, der im obigen Abschnitt in Details erklärt wurde „Der Vater und der Sohn sind eins“.

4. Argument: Sie halten den Engel Gabriel für den Heiligen Geist.

4. Antwort: Sie müssen das Ganze im Johannes 16:12–15 im obigen Abschnitt lesen „Der Vater und der Sohn sind ein Gott“. Sie haben wahrscheinlich nur Johannes 16:12–13 gelesen und versäumt, das zu lesen, was Jesus im Vers 14 sagte: „Verherrlichen wird mich jener, denn aus dem Meinen wird er nehmen; um es euch kundzutun“. Sie haben auch versäumt zu lesen, was Jesus im Vers 15 sagte: „Alles was der Vater hat, ist mein. Deshalb sprach ich: Aus dem Meinen nimmt er, um es euch kundzutun.“

5. Argument: Sie glauben, dass Jesus Christus nicht behauptete, Gott zu sein.

5. Antwort: Jesus hatte mehrere Male gesagt: „Ich und der Vater sind eins“. Siehe Johannes 10:25–30 und Johannes 14:8–10, die im obigen Abschnitt aufgeführt sind „Der Vater und der Sohn sind ein Gott“.

6. Argument: Sie glauben, das der Geist der Wahrheit, der oben in Johannes 16:7 erwähnt ist, der auch in anderen Bibeln als „Paraklet“ bzw. „Helfer“ interpretiert wird, eine Prophezeiung der Ankunft Mohammeds sei.

6. Antwort: Auch hier haben sie die übrigen Verse in Johannes 16:7 nicht gelesen. Wenn sie weitergelesen hätten in Johannes 16:7–15 wären sie auf die Erklärung in Johannes 16:14–15 gestoßen, wie schon hier, im obigen Argument 4, erklärt. Hätten sie das getan, so hätten sie die Wahrheit gefunden und hätten Gottes schriftliches Wort in der Heiligen Bibel nicht falsch interpretiert bzw. gefälscht.

7. Argument: Sie glauben, dass der dreieinige Gott (Vater, Sohn und der Heilige Geist) eine Leugnung von Monotheismus ist.

7. Antwort: Sie müssen die Erklärung im obigen Abschnitt „DER VATER, DER SOHN UND DER HEILIGE GEIST SIND EIN GOTT“ lesen.

8. Argument: Sie glauben, dass Jesus, sowie Mohammed, eine Lehre in Monotheismus gab als er in Mark 12:29 sagte: „Das erste Gebot lautet: Höre Israel, der Herr, unser Gott, der Herr ist einzig“.

8. Antwort: Das stimmt. Jesus hatte immer gesagt, dass es nur einen Gott gibt. Er sagte nie, er sei ein zweiter Gott. Er bestätigte immer, dass er und der Vater eins sind, was auch vollständig in allen Prophezeiungen erklärt worden ist. Lesen Sie Jesaja 9:6 im obigen Abschnitt „Der Vater und der Sohn sind ein Gott“.

 

Bemerkungen: Von der obigen Diskussion können wir schlussfolgern, dass die Kenntnisse der Moslems über das Alte und das Neue Testament sehr oberflächlich und lückenhaft sind. Das versteht man von der Tatsache, dass Islam im 16. Jahrhundert seinen Anfang hat. Zu der Zeit waren für die allgemeine Öffentlichkeit Bibeln nicht erhältlich. So stand die arabische Übersetzung der Bibel erst im 19. Jahrhundert zur Verfügung. Die meisten Kenntnisse beruhten auf mündlicher Überlieferung. Dieser Mangel an soliden Kenntnissen verursachte viele Missverständnisse und Widersprüche beim Vergleich deren Glaubens mit dem der Christen. Wenn wir die obigen Streitpunkte analysieren, können wir die Gründe feststellen und bewerten. Wenn sie sorgfältig die Bibel lesen, die jetzt in vielen Sprachen verfügbar ist, werden sie in ihrer Kritik bestimmt realistischer sein.


 

ZUSAMMENFASSUNG

I hoffe, dass die obigen Erklärungen denjenigen einige Antworten und Abklärungen gegeben haben, die die Wahrheit suchen. Gott weiß, dass unser menschlicher Verstand beschränkt ist. Er weiß, dass einige Menschen verwirrt sind. Obwohl sie an Ihn glauben als unseren Gott im Himmel, ist es für sie schwer zu verstehen, dass er vor 2000 Jahren unter uns war in Fleisch. Für diese Menschen hat Gott in Johannes 14:1 geschrieben: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich“ und in Johannes 10:30 sagte Jesus: „Ich und der Vater sind eins“ und in Johannes 14:6 sagte Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“.

Diese letzte Phrase von Jesus benötigt eine Erklärung. Wir wissen, dass Jesus und der Vater eins sind. Er weiß, dass wir an ihn als Vater glauben, er möchte jedoch, dass wir an ihn als unseren Erlöser glauben. Denken Sie darüber nach. Der allmächtige Gott erniedrigte sich und kam zu Erden, um unsere Seelen und unseren Geist vor einem ewigen Tod zu retten. Er wurde demütigt und schließlich wie ein Krimineller gekreuzigt für unsere Übertretungen. Er opferte sich wie ein Lamm, er vergoss Blut, um unsere Sünden abzuwaschen und, nachdem er wegen uns all das erlitten hatte, was erhält er als Antwort? Ablehnung und Verleugnung. Stimmen Sie nicht damit über ein, dass diejenigen, die ihn als Erlöser verleugnen, es nicht verdienen, von ihm gerettet zu werden? Alles was sich Gott wünscht ist, von uns als unser Erlöser anerkannt zu werden. Nicht weil er sich um unsere Anerkennung bemüht — Er brauch das nicht. Vielmehr braucht er unser Vertrauen und unseren Glauben, um seine Erlösungstätigkeit erfüllen zu können, eine Tätigkeit, die nur erfüllt werden kann, wenn wir an in als unseren Erlöser glauben. Wir müssen verstehen, dass das Abwaschen unserer Sünden ein Wunder ist, das Gott nur dann erfüllen kann, wenn wir am Wunder teilnehmen, indem wir an ihn glauben. Die Bedeutung unseres Glaubens ist ersichtlich geworden als Jesus seine Wunder ausführte. Wenn die Blinden sehen könnten und die Paralysierten gehen könnten, wenn die Stummen sprechen würden und die Schwerhörigen hören würden und wenn die Leprakranken geheilt wären, wäre das nur deswegen geschehen, weil sie an Ihn glauben. Es war immer der Glaube der Menschen in Jesus, der sie gerettet hat.

Gottes Liebe für uns ist für uns unbegreiflich. Er kümmert sich heftig um unsere Erlösung. Er möchte, dass wir die Ewigkeit mit ihm in seinem himmlischen Königreich genießen.

Die Wünsche derjenigen, die ihn weiterhin als unseren Erlöser verleugnen und diejenigen, die seine Anwesenheit während ihres Lebens ablehnen, werden auch im Jenseits erledigt werden. Ihre Seelen und ihr Geist werden ein für alle Mal von Gottes Anwesenheit für ewig getrennt werden. Das ist in den Heiligen Schriften als „ewiger Tod“ beschrieben.

Obwohl Gottes Liebe für alle seine Kinder nie enden wird, wird er sie, mit Bedauern, von ihm weggehen lassen, nur weil er ihre Wahl respektiert, eine Wahl auf freiem Willen, den er ihnen seit ihrer Empfängnis gewährt hat. Natürlich ist er bereit, sie zu erlösen, er kann sie jedoch nicht dazu zwingen. Sie haben ihre Wahl getroffen.

 
  

Das Leben unseres Herrn

Einleitung 1 - Die Verkündigung 2 - Jesu Geburt 3 - Flucht nach Ägypten
4 - Am Tempel mit den Lehrern 5 - Die ersten 4 Jünger 6 - Die Hochzeit in Kana 7 - Jesus erweckt den Sohn einer Witwe
8 - Speisung der 5000 9 - Das letzte Abendmahl 10 - Verrat durch Judas 11 - Die Demütigung Jesu
12 - Kreuzigung und Tod 13 - Die Auferstehung Jesus 14 - Die Himmelfahrt Die Verbreitung des Worts

LASSEN SIE NICHT ZWEIFEL IHREN GLAUBEN STEHLEN
DAS VERSTÄNDNIS DER HEILIGEN DREIFALTIGKEIT
Die Heilige Dreifaltigkeit offenbart Durch ein Gemälde
Die heilige Dreifaltigkeit
Die menschliche Dreieinigkeit jetzt und in Ewigkeit
KÖNNEN SICH DAS JUDENTUM, CHRISTENTUM UND ISLAM AUF EINEN GOTT EINIGEN?
Sind Wir Zellen Gottes?
CHRISTUS VOR UND NACH SEINER INKARNATION
MEIN GLAUEN AN GOTT
WIE KÖNNEN WIR NOCH EINMAL GEBOREN WERDEN?

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